alysatoren und Biokatalysatoren.

Auch Produktinhibition während der Fermentation ist ein Problem, nämlich dann, wenn die eingesetzten Organismen mit hohen Produktkonzentrationen nicht klarkommen. Innovative Konzepte wie etwa In-situ-Produktabtrennung oder Prozessführung bei niedrigen pH-Werten sind mögliche Lösungen.

Weitere Schwierigkeiten treten bislang zudem beim Upscaling der Prozesse aus dem Labor auf. Die Verquickung biobasierter Verfahren mit der klassischen Chemie muss vorangetrieben werden: Gerade in neueren Entwicklungen ist eine solche Hybridchemie zu finden. In den USA und China wird beispielsweise intensiv an Polybutylensuccinat gearbeitet. Hier werden eine biologische Fermentation und eine chemische Hydrierung kombiniert.

Fazit:

Der Wandel der Rohstoffbasis ist ein weltweites Thema. Die noch bestehenden Hürden und technischen Herausforderungen verlangen Kreativität und weitergehende Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Bei der AchemAsia 2013 haben Wissenschaftler, Technologieanbieter und Anlagenbauer die Gelegenheit, technische Möglichkeiten in der Ausstellung zu besichtigen und die neuesten Entwicklungen beim Symposium "Resources for the Substitution of Petroleum" am 13. Mai 2013 zu diskutieren.

 

(Die Trendberichte werden von internationalen Fachjournalisten zusammengestellt. Die DECHEMA ist nicht verantwortlich für unvollständige oder falsche Informationen. Der vorliegende Trendbericht basiert teilweise auf Inhalten der Trendberichte "Biobased Chemicals" und "Plants for plants", die zur ACHEMA 2012 erstmals veröffentlicht wurden.)

 

 


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